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top MES: Maschinendatenerfassung (MDE) für SAP ERP und SAP S/4HANA

Von der klassischen MDE-Lösung zur vertikalen Integration

Was macht eine klassische Maschinendatenerfassung?

Maschinendatenerfassung (MDE) verknüpft Maschinen in der Fertigung mit der Daten- bzw. Informationsverarbeitung. Durch eine effiziente Maschinendatenerfassung werden wesentliche Daten korrekt und mit geringem Aufwand erfasst und stehen dadurch rasch – im besten Fall in Echtzeit – für Analysen zur Verfügung.

Wozu brauche ich eine Maschinendatenerfassung in Verbindung mit SAP?

Durch die Verknüpfung von Maschinendaten mit den Objekten im ERP System geht man einen entscheidenden Schritt weiter: Analysen und Kennzahlen können im Kontext der Plandaten, wie sie beispielsweise aus den Fertigungsaufträgen kommen, erstellt werden. Geplante Produkte, geplante Stückzahlen, geplante Laufzeiten, geplante Termine, etc. vervielfältigen die Möglichkeiten der Analyse, wenn sie mit den Ist-Daten der Maschinendatenerfassung verknüpft werden.

Damit lässt sich die Situation im Shopfloor vollkommen transparent machen. Besonders schnell, effektiv und sicher, wenn das teilweise immens hohe Datenvolumen durch eine automatische Maschinendatenerfassung erfasst und verarbeitet wird. Eine manuelle Vorgehensweise beim Erfassen von Maschinendaten strapaziert dagegen die Ressourcen unnötigerweise und generiert dabei zusätzlich oft viele Fehler.

Maschinendatenerfassung sorgt in dieser Form also für mehr Transparenz in der Fertigung und macht Optimierungspotenziale sichtbarer. Sie ergänzt und automatisiert die Betriebsdatenerfassung. Relevante Daten finden direkt ihren Niederschlag im SAP-ERP-System. Im besten Fall wird die MDE-Software ein wichtiger Baustein für die Smart Factory, weil die Business Intelligence direkt im MES-System integriert wird.

Worin unterscheidet sich die vertikale Integration von der Maschinendatenerfassung?

Die vertikale Integration geht an zwei Stellen entscheidend weiter als die klassische MDE:

1. Daten und Objekte sind nicht limitiert. Sie können alles enthalten, was den Produktionsprozess ausmacht, oder was er benötigt, um beispielsweise nicht nur analysiert, sondern auch automatisiert zu werden.

2. Die Kommunikation ist uneingeschränkt bidirektional möglich. Während klassische Maschinendatenerfassung nur eine Richtung der Kommunikation kennt – von der Maschine auf eine Zielebene – können bei der vertikalen Integration in jede Richtung Daten ausgetauscht und zu beliebigen Zeitpunkten auch netzwerkartig kommuniziert werden. Auf diese Weise können etwa Prozessdaten als Vorgaben auf die Maschine gebracht, während der Produktion überprüft oder verändert, und am Ende zum Auftrag dokumentiert werden.

Was zeichnet die Maschinendatenerfassung und die vertikale Integration des top MES aus?

  • Ereignisbasierte Erfassung und Berechnung von Maschinendaten wie Laufzeiten, Stillstände, Störungen oder produzierte Stückzahlen (klassisches MDE)
  • Fortschreibung der SAP-Objekte durch automatisiert Belegerzeugung (Integration des SAP-ERP-Systems)
  • Ausweitung auf beliebige SAP-Objekte, wie Werkzeuge, Materialbewegungen, Qualitätsergebnisse etc.
  • Bidirektionale Kommunikation zwischen top MES und der Automatisierungsebene
  • Stete Transparenz über Maschinen und Produktionsprozesse
  • Automatische Ermittlung erfolgsrelevanter Kennzahlen wie z. B. der Overall Equipment Effectiveness (OEE)
  • Automatisierbare und individuell zusammenstellbare Reportings und Dashboards

Maschinendatenerfassung von top flow passt perfekt zu SAP ERP oder SAP S/4HANA

Damit Sie bei der Digitalisierung Ihrer Produktionsprozesse nicht bei der klassischen Maschinendatenerfassung stecken bleiben, sondern Stück für Stück eine echte vertikale Integration realisieren können, sollten Sie Software verwenden, die zu Ihrer Systemlandschaft passt. Das gelingt mit der Lösung von top flow: Als Teil des Manufacturing Execution Systems (MES) top MES ist die Maschinendatenerfassung nahtlos in SAP ERP bzw. SAP S/4HANA integriert.

Die Folge: Die Maschinendaten ergänzen die in Ihrem bereits bestehenden SAP-System abgebildeten Prozesse und sorgen für eine einheitliche Datenwahrheit. Etablierte SAP-Objekte werden dabei mit detaillierten Daten versorgt, Funktionen im SAP-System automatisiert ausgeführt.

Vorteile der Maschinendatenerfassung mit top MES

  • Direkte Integration mit den SAP-ERP-Systemen
  • Automatisierung von SAP-Funktionen und -Prozessen
  • Kennzahlen und Daten auf der SAP-Datenbank (Single Source of Truth)
  • Maximale Transparenz in der Produktion
  • Möglichkeit der kontinuierlichen Optimierung des Fertigungsprozesses
  • Systematische Erfassung der relevanten Produktionsparameter
  • Hohe Anwenderfreundlichkeit und zeitgemäße User Experience

Auf was kommt es bei der Maschinendatenerfassung an?

Meist stammen Maschinen und Anlagen in einem Shopfloor von verschiedenen Herstellern und aus unterschiedlichen Baujahren; entsprechend differenziert sind die Technologien und die zur Verfügung stehende Daten bzw. deren Formate. Die Maschinendatenerfassung muss häufig aus alternativen Quellen versorgt werden. Bei den einen Maschinen können nachgerüstete Komponenten die notwendigen Daten erzeugen, während bei anderen dafür direkt mit der Maschinensteuerung kommuniziert werden kann. Bei der Maschinendatenerfassung als Teil eines Manufacturing Execution Systems, fließen die Daten aller Assets zusammen, werden logisch verarbeitet, zur Analyse bereitgestellt oder stoßen nachfolgende Prozesse an.

Maschinendatenerfassung: Anbindung an alle Maschinen und Anlagen

Eine klug eingerichtete Maschinendatenerfassung vernetzt nicht nur die gesamte Produktion, sondern wird perspektivisch zu einem wesentlichen Baustein für eine Smart Factory. top MES setzt bei der Anbindung von Maschinen und Anlagen konsequent auf die anerkannten Industriestandards für die Kommunikation – allen voran auf OPC Unified Architecture (OPC UA). Dadurch können Sie mit unserem Manufacturing Execution System Ihre Assets in einen durchgängigen digitalen Prozess einbinden. Mit top MES haben Sie eine Lösung für die Maschinendatenerfassung, die tatsächliche vertikale Integration ermöglicht.

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