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Analytics kompakt: Produktionskennzahlen mit top MES

Business Intelligence BI Analytics im MES Manufacturing Execution System

Mit top MES integrieren Sie Business Intelligence direkt im Manufacturing Execution System (MES) – ohne Schnittstellen, ohne Zusatzlizenzen.

Warum es für Business Intelligence im MES neue Lösungen braucht

Geht es um Produktionskennzahlen, ist die Overall Equipment Effectiveness (OEE) die unangefochtene Nummer Eins. In fast jedem fertigenden Unternehmen (mit einer gewissen Größe) wird der Key Performance Indicator OEE regelmäßig ermittelt und berichtet, hin und wieder auch wirklich genutzt, um die Produktion zu steuern und kontinuierlich zu verbessern. Eine wichtige Rolle spielt dabei das Manufacturing Execution System, das die erforderlichen Betriebsdaten und Maschinendaten erfasst, aufbereitet und verdichtet. Grundsätzlich funktioniert das bei allen MES auf die gleiche Weise. Es gibt aber erhebliche Unterschiede im Detail – zum Beispiel in Bezug auf die Aggregations- und Filtermöglichkeiten und auf die Visualisierung.

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Was es neben der OEE noch braucht

MES unterscheiden sich aber nicht nur hinsichtlich der Overall Equipment Effectiveness, sondern hinsichtlich ihres gesamten Analytics-Arsenals. Denn auch wenn die OEE die Nummer Eins ist, sind in der Regel ebenso weitere Kennzahlen hilfreich. Insofern ist zum einen die Frage interessant, welche Standardanalysen und Standardreports ein Manufacturing Execution System an Bord hat, zum anderen, inwieweit sich individuelle Auswertungen vornehmen lassen.

Aufbereitung der Analysen: Visualisierung statt Tabellen

Und noch etwas spielt eine Rolle: die Visualisierung. Ergebnisse sind erst einmal nur Zahlen, die sich zum Beispiel ganz unprätentiös in einer Tabelle abbilden lassen. Für Menschen sind sie in dieser Form aber schwer konsumierbar, weil sich die Aussage nicht auf einen Blick erfassen lässt. Grafische Aufbereitungen sind deshalb nicht einfach ein nettes Nice-to-have, sondern ein unbedingtes Must-have, wenn aus den Ergebnissen etwas folgen soll.

Und eine Business-Intelligence-Lösung?

Einwenden ließe sich an dieser Stelle, dass es für Analysen aller Art dezidierte Business-Intelligence-Lösungen gibt. Das stimmt zwar, lässt die Realität in vielen fertigenden Unternehmen aber außen vor. Eine zusätzliche BI-Lösung muss lizensiert, eingeführt, und betrieben werden. Performante Schnittstellen sind notwendig, damit ein Austausch möglich ist. Und es braucht Expert*innen, die mit der BI-Lösung Analysen durchführen. All das ist eine Menge Aufwand, der sich nur in den seltensten Fällen und bei wirklich großen Unternehmen lohnt – zumindest bezogen auf die Produktion.

Es besteht also eine Diskrepanz zwischen dem analysespezifischen Funktionsumfang von MES und der Komplexität von dezidierten BI-Lösungen. Diese Lücke wollten wir schließen. Und was liegt da näher, als dafür die Daten direkt an der Stelle zu analysieren, an der sie entstehen und gespeichert sind? Mit Technologie, die integriert im SAP-System arbeitet und den Zugriff auf alle notwendigen Daten ohne Schnittstellen ermöglicht?

Dashboard Designer, die BI-Lösung von top MES

Deshalb haben wir unser SAP-basiertes Manufacturing Execution System top MES mit Analytics-Features ausgestattet, die einerseits umfassende und detaillierte Erkenntnisse ermöglichen und andererseits ohne großen Aufwand einführbar und nutzbar sind. Der Dashboard Designer – so der Name des neuen BI-Moduls – ist eine UI5-Applikation, die Key Usern in Unternehmen ermöglicht, völlig eigenständig auch anspruchsvollste Analysen und Visualisierungen auszuführen sowie Dashboards und Reports völlig frei zu erstellen und zu gestalten. Dafür bietet der Dashboard Designer eine grafische Oberfläche, auf der per Drag-and-Drop die Komponenten für ein Dashboard oder einen Report eingefügt, frei angeordnet und grafisch ausgestaltet werden können.

Mit dem Dashboard Designer das gesamte Datenpotenzial erschließen

Eine Vielzahl von Widgets stellt bereits vordefinierte Kennzahlen dar – inklusive deren Berechnung unter direktem Zugriff auf die Daten der jeweiligen SAP-Datenbanktabellen. Die Kennzahlen lassen sich mit Parametern flexibel einstellen und in unterschiedlichen Varianten visualisieren, wodurch individuelle Sichten entstehen. So können Ergebnisse für unterschiedliche Zielgruppen und Anwendungsfälle zielgerichtet aufbereitet werden: von aggregierten Aussagen für das Top-Management über Detailinformationen und Echtzeitdarstellungen für die operativ Verantwortlichen in der Fertigung bis zu Infoboards im Shopfloor oder auftragsbezogenen Daten am einzelnen Arbeitsplatz.

Wo die gewünschten Erkenntnisse nicht mit den bereits vorgefertigten Kennzahlen getroffen werden können, also individuelle Daten und Berechnungen notwendig sind, können diese dem Dashboard Designer mithilfe von spezifisch erstellten OData Services zugänglich gemacht werden – samt einer nahezu beliebigen grafischen Darstellung und Visualisierung. So kann dann auf die gesamte Datenbasis des zugrundeliegenden SAP-Systems zugegriffen werden, was auch Auswertungen weit jenseits der Produktionssphäre ermöglicht. Darüber hinaus lassen sich weitere Komponenten integrieren – von Fotos und Dokumenten über Content aus dem Internet bis zu Drittanwendungen.

Dashboards und Reports werden den Nutzergruppen typischerweise über das SAP Fiori Launchpad zugänglich gemacht. Die User Experience fügt sich also nahtlos in die SAP-Fiori-Standards ein.


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